...ruessbrugg retour ond es bizzli meh.....ond scho bald simer weg...

Dieser Blog beschreibt unsere kleinen Abenteuer auf unserer fast 2-jährigen Reise durch Afrika auf welcher wir 60'000 Kilometer zurückgelegt haben.

Sonntag, 27. Mai 2012

Marokko - Sidi Ifni

Marokko - Sidi Ifni

Fels Tore Legzira in der Nähe von Sidi Ifni

In Sidi Ifni steht praktisch an der Strandpromenade ein schiffartig aussehendes Hotel mit imaginärer Befehlsplattform. Ganz in der Nähe war unsere Bleibe. Nach zweimal Umfallen konnten wir im Atlantik baden, zwar bezüglich der Unterströmung nicht ganz ungefährlich aber nach den heissen Tagen eine grandiose Erfrischung. Der Ausflug in den Norden zu der Bucht von Legzira zeigte uns die beeindruckenden Fels Tore zwischen Land und Meer. Hier konnten wir am Strand gemütlich durch diese Torbogen schlendern.





Nachdem war die Weiterreise zum Fort Bou Jerif angesagt. Nach dem Piratennest Sidi Ifni führte uns die Route übers Land und am Schluss über eine sehr holprige, mit ausgewaschenen Querrinnen versehene Piste zum Ziel. Maria war von den kurvigen Kompressionen mit klarer Schräglage äusserst angetan. Das seitliche Umfallen des Land Rovers war ihre grösste Sorge und Robert machte sich Gedanken über das Chaos in der Wohnkabine … und der Wagen ist nicht umgefallen und drinnen hat es auch nicht derart fürchterlich ausgesehen. Beim Fort haben wir mit Martina und Alain unter marokkanischem Sternenhimmel Spaghetti Bolognese gegessen (für diejenigen die uns kennen; natürlich Barilla). Selbstverständlich mit einem feinen Wein und mit Deep Purple und Led Zeppelin im Hintergrund. Dank gebührt Alain für den letzten Whiskey, der den wunderbaren Abend abrundete.

Der Ausflug zur berühmt-berüchtigten Plage Blanche war der nächste Step. Gut gelaunt haben wir dort auf das tonnenweise Sandschaufeln verzichtet und wollten zudem unsere rollende Bleibe auch nicht aufs Spiel setzen – wir haben auf den „Kick“ 40 Kilometer Strandfahren zwischen Meer und Land verzichtet. Zu viele Leute haben hier das Wechselspiel Ebbe-Flut unterschätzt und ihr Fahrzeug dem Meer geopfert. Wir sind brav zurückgefahren und wiederum 2 Treppen südlich nach El Ouata gefahren. Die Einfahrt in die West-Sahara gestaltete sich dann unspektakulär. Es liegen nun irgendwo 1500 km Sahara und Dünen vor uns. Die Landschaft ist gleichförmig, aber trotzdem interessant. Die Check-Points der Royal Police sind für uns eine angenehme Kontrolle, wähnen wir uns doch in Sicherheit. Speziell sind die wandernden Dünen, welche langsam aber unaufhaltsam die Route überqueren.

Die Vegetation hat merklich abgenommen, es ist während der Tageszeit sehr trocken und heiss. Auf den Gemüsemärkten sehen die Gurken, Tomaten, Melonen, Erdbeeren und Pflaumen auch nicht mehr so knackig und frisch aus. Die Bauern transportieren diese mühsam und langwierig mit ihren Eselskarren in die Dörfer. Manchmal ist es für uns erschreckend, welche Qualität von Früchten von den Leuten noch tatsächlich gekauft wird.

Heute übernachten wir in der Nähe von Dakhla. Wir sind seit El Ouata zu viert, das heisst in Begleitung von Susanne und Karl, einem liebenswerten Österreicher Paar mit einem ähnlichen Fahrzeug. In ein paar Tagen werden wir Mauretanien erreichen.

Piratennest Sidi Ifni


Sidi Ifni: Hotel in Schiffsform


Sidi Ifni: Gemüsemarkt



ein weiteres Fels Tor


Piste nach Fort Bou Jerif


Fort Bou Jerif


Abschiedsparty mit Martina und Alain


Menü Spaghetti Barilla mit Wein


Piste zur Plage Blanche (Atlantik)


Plage Blanche


Wanderdüne in West Sahara


Dromedar Transport
(2 Dromedare und 1 Ziege)


Susanne, Karl und Maria


Uebernachtung in der West-Sahara am Atlantik


Ausschnitt aus obigem Bild


heute in Dakhla

Kommentare:

  1. Ciao Robert, ich bin Mark, wir sind auch in Sidi Ifni gewesen und wir haben in Hotel-Schiff geshlafen!

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    1. Zwischenzeitlich kennen wir einige Marks? Welcher bist Du denn?
      Mark Alliata?

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