...ruessbrugg retour ond es bizzli meh.....ond scho bald simer weg...

Dieser Blog beschreibt unsere kleinen Abenteuer auf unserer fast 2-jährigen Reise durch Afrika auf welcher wir 60'000 Kilometer zurückgelegt haben.

Freitag, 8. März 2013

Botswana - Kalahari - Okavango Delta

Botswana – Kalahari – Okavango Delta – Nach 3 herrlichen Monaten in Südafrika brauchen wir Abwechslung und wollen uns wieder neuen Herausforderungen stellen. Wir verlassen Südafrika nicht ohne das berühmt-berüchtigte Sun City zu besuchen. Die Spiel- und Vergnügungsstadt steht weit weg der grossen Städte und ist mitten in der Savanne.

Über Lobatse erreichen wir die Republik Botswana. Würste, Fleisch, Käse und Wein selbstverständlich gut versteckt. Bereits am ersten Tag in Botswana fanden wir keine campsite, so mussten wir mitten in der Kalahari unser bush camp aufschlagen. Sandpisten haben mittlerweile die guten Teerstrassen wieder abgelöst. Wir sind wieder in der gewohnten Umgebung. Nach ein paar Tagen stossen wir auf eine campsite welche von Buschleuten, das heisst, von den San betrieben wird. Am Abend werden wir Zeuge von geheimnisvollen Klängen und Rhythmen. Die San sind die Ureinwohner des südlichen Afrikas und man trifft sie in Namibia, Südafrika, Lesotho und Botswana. Es gibt nicht mehr viele von ihnen. In der Kargheit der Kalahari fristen noch etwa 1‘500 in der traditionellen Lebensweise ihr Dasein. Die meisten San im südlichen Afrika bekunden grosse Mühe mit einer Anpassung an zeitgemässe Lebensformen. Ihre höchst freundliche, geradlinige und erfrischend einfache Art hat uns beeindruckt.

In Maun angekommen kümmern wir uns um die Ausflüge um und in das Okavango Delta, einschliesslich des Moremi Nationalparkes. Das erste ist ein Erkundungsflug über das Okavango Delta mit einer Cesna 172. Robert musste beweisen, dass er nicht nur Camionette fahren kann. Der Flug wird uns gut in Erinnerung bleiben. Die Landschaft ist äusserst beeindruckend. Aus der Luft gewinnt man ein gutes Gefühl wie das Delta ist. Dieses Naturwunder ist reich an Tieren. Im westlichen Teil des Delta findet man die unwahrscheinlich teuren Lodges, die von deren Kunden mit Kleinflugzeugen angeflogen werden. Übernachtungspreise bis US$ 2‘000 pro Person und Nacht sind hier dann fällig. Glücklicherweise können wir im Camionette übernachten. Andererseits sind die Eintrittskosten in die Nationalparks und deren campsites auch nicht ohne.

Sun City: Palace Hotel

Sun City: Palace Hotel

Sun City: Bridge of Time

Kalahari Pisten

bush camp in der Kalahari

Sonnenuntergang in der Kalahari

campsite in der Kalahari
(Buschleute Camp)

auch die San machen Ausflüge im 4x4

freundlicher Chef der Buschleute





...geheimnisvolle Tänze und Klänge am Abend...

Kalahari

Kalahari

Kalahari

Gordon, Buschpilot und Roberts Fluglehrer

jetzt gilt es ernst...übernehme!


Okavango  Delta aus der Luft











unterwegs getroffen Toms 50-jähriger Lastwagen

Tom seit 25 Jahren in Südafrika unterwegs!
(irgendwie hängengeblieben!)

Freitag, 1. März 2013

Südafrika - Fountains Valley Nature Reserve

Südafrika – Fountains Valley - Hier wohnte ich bis Maria wieder aus der Schweiz zurückkehrte. Der Park ist etwa 3 Kilometer Luftlinie von Pretoria’s Church Square, das heisst vom City Center entfernt. Welten zwischen Natur und Grossstadt und trotzdem so nah! Im Park glaubt man sich 1‘000 miles away aber in einer guten halben Stunde Fussmarsch ist man in der Stadt. Die Fotos wechseln sich ab; Fountains Valley – Pretoria.

In Pretoria wurden auch die Reisevorbereitungen für die Ost Route von Afrika durchgeführt. Zudem bekam unser Camionette 4 funkelnagelneue Schuhe, ein kleiner Service wurde durchgeführt, die Kabine wurde geprüft und gereinigt und alle Schrauben wieder einmal angezogen. Vorne und hinten mussten für Simbabwe zusätzliche Reflektoren montiert werden. Unser Camionette ist nachts praktisch nicht mehr übersehbar, alles leuchtet und funkelt – wir, die in der Nacht eh nie fahren! Vorne haben wir nun 10 Leuchten und 4 Reflektoren, jede Seite hat 3 Leuchten und 3 Reflektoren, hinten sind 7 Leuchten und 8 Reflektoren. Offensichtlich muss es in Simbabwe immer stockdunkel sein! Oder jemand in der Regierung muss Aktien von einer Reflektoren-Fabrik haben.

In den nächsten Tagen verlassen wir Südafrika in Richtung Botswana, wir werden vom Süden her die Kalahari durchqueren.